F.C. Alemannia 1913 Bourheim e.V.

Vereins-Chronik

Der heutige Volkssport Fußball fand im Zuge des allgemeinen sportlichen Interesses auch in Bourheim seine Idealisten, die dem neuen Sport ihr Herz verschrieben. Angeregt wurden sie von den umliegenden Ortschaften wie Pattern, Koslar, Kirchberg, Jülich usw., wo Fußballclubs gegründet wurden.

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So trafen sich im Jahr 1913 die Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren und einige Gönner in der Gaststätte Dolfen (heute Ecke St.-Mauri-Str. / Zur Fuchskaul). Folgende Mitglieder gründeten den F.C. Alemannia 1913 Bourheim e.V. (auf Vollständigkeit kann keine Garantie übernommen werden):

Josef Kraus, Hubert Hilgers, Josef Ritzerfeld, Josef Kohnen, Alfred Moll, Johann Dolfen, Caspar Dolfen, Adam Dolfen, Ferdinand Nelles, Mathias Sieben, Gottfried Hennes, Gerhard Busch, Ferdinand Esser, Josef. Esser.

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Um überhaupt den Fußballsport als Wettstreit austragen zu können, benötigte man die von den Bauern zur Verfügung gestellten Wiesen, auf denen man abwechselnd spielte (Burgwiesen, Voragen). Behelfsmäßig errichtete die Mannschaft Tore aus Kordeln und Bohnenstangen.

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Der normale Holzschuh (Werktagsschuh) galt als Fußballschuh, der dann oft lädiert war und den aktiven Spielern zu Hause immer Ärger einbrachte. Die Fußballer mussten dann manches Versprechen abgeben, wobei die Begeisterung für diesen schönen Sport meistens siegte.

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Damals kämpfte die Jugend nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch gegen Vorurteile, die man gegen den Fußballsport hatte.

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Der 1. Weltkrieg unterbrach 1915 den Spielbetrieb, der 1920 mit der gleichen Begeisterung und Besetzung wieder aufgenommen wurde.

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Die erste Jugendmannschaft entstand 1925.

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Von 1926 bis 1928 ruhte der Spielbetrieb aus welchen Gründen auch immer, bis sich 1928 bis 1930 der damalige Pastor Hugo Bartscher intensiv um die Sportjugend von Bourheim kümmerte. Er baute zur Freude aller Aktiven eine Baracke, die den Standort neben dem Wohnhaus der Familie Güldenberg (gegenüberliegende Seite des jetzigen Sportplatzes) hatte. Dabei wurden nur Freundschaftsspiele unter den umliegenden Ortschaften ausgetragen.

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Die Mannschaft der Bourheimer Alemannia setzte sich 1930 bis 1939 wie folgt zusammen:
Matthias Dolfen (Mutte), Johann Nelles (Eßer Joh.), Ferdinand Schönebeck, Leo Nelles, Josef Cönen, Heinrich Cönen, Coswin Nelles, Edmund Dolfen, Willi Hennes, Edmund Schönebeck, Johann Nelles (Dr. Train), Johann Nelles (Lisbedde Joh.) und Wilhelm Dederichs.

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Der eigentliche Spielbetrieb um Punkte begann 1932. Dabei wurde nicht selten nach dem Spiel der Wettstreit fortgesetzt.

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Zu Beginn des 2. Weltkrieges übernahm Kaspar Dolfen von Josef Kraus, der einberufen wurde, den Vorsitz.

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Wie alle Dorfaktivitäten während des 2. Weltkrieges, so ruhte auch der Spielbetrieb des F.C. Alemannia Bourheim.

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Nach dem 2. Weltkrieg trug man auch in Bourheim einen Teil zur Völkerversöhnung und Völkerverständigung bei. So gingen die sportlichen Interessen in Richtung Fußball von Seiten der französischen Besatzungssoldaten aus. Sie wollten mit den Bourheimern den Kampf auf dem grünen Rasen fortsetzen. Dabei traten unsere damaligen Akteure nicht gerne an, weil sie Angst vor Repressalien hatten, die aber unbegründet waren. Ab 1946 spielte man wieder in Bourheim Fußball.
Der damalige Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender - Johann Klein, 2. Vorsitzender - Fred Müller, 1. Geschäftsführer - Willi Nelles, 2. Geschäftsführer - Bernard Hilgers, 1. Kassierer - Josef Leimbach (Senior), 2. Kassierer - Jakob Faßmann.

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Vor der Saison 1949 / 1950 überreichte der Vorstand jedem Spieler unserer Seniorenmannschaft eine Erinnerungs-Urkunde.

Auch vor so langer Zeit war der Spruch genauso wichtig und interessant wie heute. Denn nur gemeinsam kann man den Erfolg erreichen.

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Die ersten schwierigen Monate des Wiederbeginns galten dem Aufbau einer ersten und später einer zweiten Mannschaft. Zu den Mannschaften gehörten neben den Spielern aus Bourheim auch Landarbeiter, die bei den Bauern in Bourheim arbeiteten. In jenen Jahren, man lebte bescheiden, trug jeder mit Tatkraft, Willen und Mitteln des Mögliche zum Spiele bei. Einer der größten Förderer, der mit Naturalien wie Weizen, Mais, Geflügel usw. den Verein unterstützte, war Johann Dolfen (Dolfens Scheng). Um den Nachwuchs zu sichern, wurde eine Jugendmannschaft gegründet, die mit einem kleinen Fußball der Vorkriegszeit und "wackligen" Schuhwerk trainierte.

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Das führte nach einiger Zeit dazu, dass eine Jugendmannschaft gemeldet werden konnte. Vor den morgendlichen Spielen der Jugendmannschaft ging es meist in der jeweiligen Wohnung des Betreuers (Karl Schuhmann) hektisch zu, bis schließlich jeder Spieler entsprechende Schuhe und Kleidung probiert und angepasst hatte. Die Mannschaft konnte, ob der wenigen zur Verfügung stehenden Spieler, oft nur mit Mühe vollzählig zum Spiel antreten. Es war gut, dass später einige Spieler aus der Umgebung die Mannschaft verstärkten. Diese mussten meist mit dem Motorrad geholt und wieder nach Hause gebracht werden. Zum Glück konnte der eigene Nachwuchs dieses Problem bald mindern.

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Der F.C. Alemannia Bourheim hatte sehr starke Mannschaften. 1953 schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Jugend nahm im gleichen Jahr am Jugendtag des DFB in Jülich teil. Die guten Ergebnisse wurden mit Urkunden und Ehrenzeichen benotet. Zu erwähnen ist noch eine begeisterte Bourheimer Anhängerschaft, welche während eines Fußballturniers in Altdorf in Sprechchören mit "Bourheim vor, noch ein Tor" ihre erste Mannschaft über 90 Minuten lang so anspornte, dass sie dann den Pokal gegen Rhenania Lohn gewann. Damals wie heute sang man gerne das Lied "Blau und weiß wie lieb ich dich". Leider musste im Herbst 1953 der Spielbetrieb eingestellt werden und es folgte eine lange fußballlose Bourheimer Zeit.

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Die erfolgreiche Mannschaft der Alemannia im Jahr 1953

Heinz Ruhrig, Heinrich Kalkbrenner, Johann Nelles, Christian Lexis, Josef Leimbach, Heinrich Sieben, Fred Müller, Ferdinand Schönebeck, Wolfgang Steube und Kurt Ruhrig.

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Der Mühe des damaligen Lehrers Willi Schlösser ist es zu verdanken, dass 1963 in Bourheim wieder der F.C. Alemannia den Spielbetrieb aufnahm. Seit mehreren Jahren hatte die Schülermannschaft gelegentlich Freundschaftsspiele ausgetragen. Für die Schüler wurde eine eigene Kluft angeschafft. Das Geld dafür kam durch eine Haussammlung und Spenden im Ort zusammen. Die Schülermannschaft konnte jedoch nicht zu den Meisterschaftsspielen gemeldet werden, da in Bourheim kein Spielbetrieb mehr bestand. Nur bei regulärem Vereinsvorstand und neben dem Spielbetrieb einer Seniorenmannschaft würde die Anmeldung einer Schülermannschaft entgegengenommen. Diesen Bescheid gab immer wieder der Kreisfußballaussschuss. Nach dem letzten Schülerspiel auf dem Schulsportfest in Kirchberg kam wieder der Wunsch auf, eine eigene Schülermannschaft in den Meisterschaftsspielen zu haben. Weil dazu ein regelmäßiger Spielbetrieb aufgenommen werden musste, schrieben die Schüler der Oberklasse Einladungen an alle Sportbegeisterten in Bourheim. In der Woche vor den Sommerferien wurde alles in die Wege geleitet. Die Schüler machten im Ort eifrig Propaganda. Sie zeichneten Plakate in den Farben blau/weiß, die überall im Dorf ausgehängt wurden. Verschiedene Leute wollten sich als Vorstand zur Verfügung stellen.

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Nach einer Durststrecke von 10 Jahren versammelten sich am 18. Juli 1963 in der Gaststätte Engels 40 Sportfreunde, die bereit waren, den Spielbetrieb der Bourheimer Alemannia wieder aufzunehmen. In den Vorstand wurden gewählt:Josef Kropp, Josef Freialdenhoven Josef Lexis, Johann Nelles, Josef Güldenberg, Peter Ruhrig und als Jugendleiter Dieter Schmitz. Zu Beginn der neuen Spielzeit konnte sowohl eine 1. Mannschaft als auch eine Schülermannschaft mit dem Spielbetrieb beginnen. Das Interesse wuchs so sehr, dass bald eine 2. Herrenmannschaft und eine Altherrenmannschaft ebenfalls Spiele bestritten.

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Im ersten Spieljahr begann die 1. Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Mit dem erhofften Aufstieg klappte es im Spieljahr 1964/65 jedoch nicht. Man belegte den dritten Tabellenplatz und scheiterte jedoch ziemlich knapp. In der Zwischenzeit waren noch einige Spieler dazugekommen. Der erste Trainer hieß Manfred Walputzki. Ebenfalls gelang es unserer Alemannia den damaligen Geschäftsführer Willi Nelles zurückzugewinnen. So ist es nicht verwunderlich, dass im Spieljahr 1965/66 der Aufstieg in die 2. Kreisklasse mit deutlichem Vorsprung geschafft wurde.

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Das Spieljahr 1966/67 gestaltete man als Neuling in der 2. Kreisklasse mehr als gut. In der ersten Serie war die Alemannia in der Mitte der Tabelle zu finden. In einer tollen zweiten Serie war verlor die Mannschaft nur ein Spiel und gewann einen sehr guten vierten Tabellenplatz. Mittlerweile gelang es der Alemannia, Josef Freiherr von Lüninck als 1. Vorsitzenden zu gewinnen.

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Das Aufstiegsteam des F.C. Alemannia 1913 Bourheim e.V. zur Kreisliga B im Jahr 1966

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In den folgenden Jahren bis zum Spieljahr 1971/72 war die Mannschaft immer in der oberen Hälfte der Tabelle zu finden. Die Gründe für die guten Placierungen waren wohl in einer jungen, ehrgeizigen Mannschaft, einem guten Trainer, der guten Jugendarbeit und einer gut funktionierenden Vereinsführung zu suchen.

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Nach sechsjähriger Zugehörigkeit in der 2. Kreisklasse erwischte es unseren Verein in der Serie 1972/73. Man musste mit einem Punktestand von 11-43 den bitteren Weg in die 3. Kreisklasse antreten. In Bourheim ging damit die Fußballwelt nicht unter. "Jetzt erst recht" hieß es bei Vorstand und den Atkiven. Die Mannschaft wurde neu formiert, jüngere kamen hinzu. Auch ein paar auswärtige Spieler mussten aufgenommen werden. Diese Mischung ergab dann auch schnellstens eine Einheit, so dass der Wiederaufstieg in die 2. Kreisklasse im Spieljahr 1973/74 mit 42-10 Punkten keinen verwunderte. Ab dem Spieljahr 1973/74 stellte der F.C. Alemannia Bourheim auch eine 2. Mannschaft, die sich ebenfalls gut zurecht fand. In den Spieljahren 1974/75 bis 1978/79 zeichnete sich die 1. Mannschaft durch gute Mittelfeldplazierungen aus. Die 2. Mannschaft erreichte immer einen guten Mittelfeldplazt in der Tabelle. Glanzvoller Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des F.C. Alemannia Bourheim war wohl der souveräne Aufstieg der 1. Mannschaft in der Kreisliga A. Ebenfalls wäre der Gewinn der Kreismeisterschaft am 27. Mai 1980 gegen den F.C. Germania Lich-Steinstraß zu erwähnen. In einem spannenden Finale schlug unser Team die Steinstraßer mit 6-5. Die mannschaftliche Geschlossenheit und der Trainingsfleiß haben den Aufstieg damals nur möglich gemacht. Eine schöne Aufstiegsfeier mit Ehrung der Spieler und eine einwöchige Warschau-Reise rundeten die überaus erfolgreiche Saison 1979/80 ab.
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Aufstieg in die Kreisliga A im Jahr 1980. Das war unser Meisterteam.

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Für die Kreisliga A Saison wurde es jedoch sehr schwierig, geeignete Spieler zu finden. Gute einheimische Spieler verließen den Verein kurz nach dem Aufstieg so kurzfristig, dass der Vorstand nicht mehr reagieren konnte. Dies war leider sehr schade, denn ohne die Leistungsträger war der Abstiegskampf vorprogrammiert. Unsere Alemannia hatte keine Chance die verlorene Qualität aufzufangen und die logische Konsequenz war der Abstieg aus der Kreisliga A mit einem Punktekonto von 10-46. In den darauffolgenden Spieljahren 1981/82 bis 1986/87 erspielte sich dann unsere 1. Seniorenmannschaft immer einen Tabellenplatz in der Spitzengruppe der Kreisliga B. Die 2. Seniorenmannschaft erreichte jeweils einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle der Kreisliga C.

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Anfang der 80iger Jahre bot der F.C. Alemannia Bourheim ein hervorragende Jugendarbeit. Neben einer A-Jugend waren auch B-Jugendliche, C- und D-7er Mannschaften im Meisterschaftsspielbetrieb. Zu verdanken war dies einem Mann, der sein ganzes "Herzblut" in unseren Verein und seiner Jugendabteilung steckte. Auch lange Jahre später zog der F.C. Alemannia Bourheim aus seiner Jugendarbeit die Früchte. Ein großer Dank gilt hier unseren langjährigen Jugendobmann Leo Pitz.
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Die A-Jugend 1983 / 1984. In der hinteren Reihe von links sieht man den Jugendobmann Leo Pitz mit seinen beiden A-Jugendtrainern (rechts daneben) Olaf Becker und (ganz rechts aussen) Dietmar Stahl.

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Die Saison 1987/88 brachte dann wieder ein glanzvolles Ergebnis in der Vereinsgeschichte unseres F.C. Alemannia Bourheim. Im Jubilaeumsjahr des 75-jaehrigen Bestehens wollte man selbstverständlich den erneuten Aufstieg in die Kreisliga A schaffen. Gute einheimische Spieler konnte der Verein zurückgewinnen. Unter glänzender Leitung von Trainer Reinhard Leimbach, der nach Gastspielen bei Jülich 10 und Germania Kirchberg in seinen Heimatort zurückgekehrt war, hatte man sich viel vorgenommen.

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Unsere Alemannia verbuchte am Anfang der Saison schon 8 Siege hintereinander, ehe es gegen unseren aergsten Rivalen, der Salingia aus Barmen kam. In diesem Heimspiel schaffte unser Team bereits eine wichtige Vorentscheidung - vor zahlreichen Zuschauern gewannen wir diesen Spitzenspiel mit 2-1. Als dann auch das Rückspiel in Barmen mit dem gleichen Ergebnis für uns endete, ließ sich unser Team nicht mehr aufhalten. Bis zum Ende der Saison gaben wir nur noch 1 Punkt ab. Damit war der Traum erfüllt! Zum 75-jährigen Vereinsjubiläum feierte unsere Alemannia die Meisterschaft in der Kreisliga B, Gruppe B, mit 6 Punkten Vorsprung und den wiederholten Aufstieg in die Kreisliga A des Fußballkreises Jülich. Das anschließende Spiel um die Kreismeisterschaft gegen den S.V. Rödingen-Höllen in Broich, ging nach hartem aber fairem Kampf mit 4-3 verloren. In der Saison 88/89 erreichte unser Team den Klassenerhalt.

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Das Aufstiegsteam der Saison 1987 / 88 im Jubiläumsjahr 1988

Hintere Reihe von links:
Betreuer Gerd Matuschek, Trainer Reinhard Leimbach,Udo Leimbach, Günter Schmidt, Winfried von Lüninck, Gottfried Logen, Roland Schößer, Olaf Becker, Hans Hintzen, 1. Vorsitzender Josef von Lüninck

Untere Reihe von links:
Guido Olbertz, Friedel Kaiser, Manfred Taute, Peter Hanke, Wilfried Schneider

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Die Kreisliga A Saison 1989/90 wurde dann für unsere Alemannia zu einem Höhepunkt. Natürlich befanden wir uns als Aufsteiger während der gesamten Saison im unteren Tabellendrittel. In der entscheidenden Meisterschaftsphase kam uns die optimale Jugendarbeit zu Gute. Um nicht den direkten Abstieg aus der Kreisliga A antreten zu müssen, mussten die letzten beiden Meisterschaftsspiele gegen Rödingen und der Germania aus Kirchberg gewonnen werden. Unsere A-Jugend befand sich am Wochenende des Rödinger Spieles auf Abschlussfahrt zum Centerparc. In dieser heißen Endphase des Abstiegskampfes orderte dann der Vorstand den A-Jugendtrainer Olaf Becker, der auch Spieler unserer 1. Mannschaft war, mit gleich 5 A-Jugendspielern vom Centerparc zurück. Diese Aktion war entscheidend. Rödingen wurde mit 6-1 Toren deklassiert und die A-Jugendlichen Lars Niese, Olav Lippmann, Roland Schoesser, Guido Wieland und Dirk Ruhrig waren allesamt an den Toren selbst oder als Vorbereiter aktiv.
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Eine Woche später kam es dann in einem Lokalkampf zum absoluten Abstiegsduell. Wir mussten bei der Germania aus Kirchberg um die Kreisliga A Zugehörigkeit kämpfen. Kirchberg hatten die Vorteile in der Hand - ein Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten, unsere Alemannia, und einen Punkt Vorsprung. Das hieß in diesem letzten Meisterschaftsspiel mussten wir in Kirchberg gewinnen um die Kreisliga A zu halten. Der Germania reichte ein Punkt zum Klassenverbleib. Nach tollem Kampf und überragender Moral und natürlich wieder mit unseren A-Jugendlichen schafften wir die Sensation. Durch ein Tor des A-Jugendlichen, Lars Niese und Glanzparaden unseres A-Jugendtorwarts, Guido Wieland, gewannen wir den Abstiegskrimi mit 1-0. Unser Glück bedeutete aber auch gleichzeitig den Abstieg für die Germania aus Kirchberg. Unsere Alemannia aus Bourheim blieb somit auch in der Saison 1989/90 Kreisliga A-Ligist. Unsere A-Jugendspieler wurden natürlich bejubelt und der Dank und ein kleiner Obulus des Vorstandes war den Jungs sicher.
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Nachhaltig an diesem Klassenerhalt beteiligt war unsere A-Jugend der Saison 1989/90. Und es fing alles ganz harmlos an, als der damalige A-Jugendliche Lars Niese eines Tages auf dem Trainingsplatz des Seniorenteams erschien und unseren Seniorenspieler Olaf Becker zur Seite nahm und die entscheidende Frage stellte: "Du Olaf, wir haben uns zusammengesetzt und wollen in der Saison 89/90 eine A-Jugend in Bourheim aufbauen und wir wollen, dass Du unser Trainer bist!" Gesagt, getan. Zur Saison 1989/90 stellte der F.C. Alemannia Bourheim eine A-Jugend, die in der kreisüberschreitenden Sondergruppe auf Punktejagd ging. Im Trainergespann fungierten der damalige Jugendobmann, Hans von Ameln, und Olaf Becker. Die Jungs spielten eine gute Rolle und verdienten sich in dieser starken Gruppe mit 43-43 Toren und 20-20 Punkten den 7. Tabellenplatz. Besondere Saisonhöhepunkte waren die zwei Matches gegen den SC Jülich 10 und die Teuonia aus Aldenhoven. Gegen Jülich blieb unsere A-Jugend ohnen Niederlage. Hieß es im Hinspiel in Jülich noch 2-2, holte man im Bourheimer Stadion gegen die "Zehner" ein 1-1 Unentschieden. Gegen Aldenhoven blieben wir zweimal Sieger. Einem 2-1 Sieg in Aldenhoven folgte ein 2-0 Erfolg im Rückspiel in Bourheim. Ab Mai waren die Jugendspieler dann für die Seniorenabateilung spielberechtigt und sorgten in den letzten Saisonspielen noch dafür, dass wir weiterhin die Kreisliga A Zugehörigkeit sicherten. Als Betreuer fungierten: Peter Hanke, Harald Bleser, Ludwig Ruhrig, Jan Derksen.
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Die A-Jugend 1989 / 1990

Hinten von links:
Trainer Olaf Becker, Markus Eßer, Jens Sommer, Herbert Derksen, Lars Niese, Volker Burfeind, Michael Oitmann, Jugendobmann Hans von Ameln.

Vorne von links:
Dirk Ruhrig, Thomas Crämer, Micheal Freialdenhoven, Guido Wieland, Dirk Sauer und Olav Lippmann.

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Im Lokalkampf gegen die A-Jugend des SC Jülich 10 gab es viele packende Torraumszenen. An diesem 19. November 1989 kam der Favorit aus Jülich nicht über ein 1-1 hinaus. Den Ausgleichstreffer erzielte Herbert Derksen.

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Bei Teutonia Aldenhoven gab es für unsere A-Jugend viel gut zu machen.
Am Ende siegten wir 2-1. Jürgen Aschendorf, Dirk Sauer, Herbert Derksen und Markus Eßer umarmen gerade Lars Niese, der uns mit 1-0 in Führung brachte.

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Die Kreisliga A Saison 1990/91 geht in die erfolgreichste unserer bisherigen Vereinsgeschichte ein. Günter Falk übernahm das Traineramt von Reinhard Leimbach, der sich jedoch weiterhin als Spieler zur Verfügung stellte. In dieser Saison waren wir bis vier Spieltage vor dem Saisonende Tabellenführer und heisser Kandidat auf den Bezirksliga-Aufstieg. Was dann in den entscheidenden Matches passierte, ließ jede Menge Platz für Spekulationen. Gegen Teutonia Aldenhoven verlor unser Team 4-0 und gegen SW Titz gab es eine 2-5 Schlappe. Diese Punkte fehlten letztendlich zum Bezirksliga-Aufstieg, den wir leider der Teutonia aus Aldenhoven überlassen mussten.
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Durch diesen verpassten Aufstieg verließen viele Spieler unseren Verein und die Konsequenz war nur ein Jahr nach dieser tollen Saison der Abstieg in der Saison 1991/92 in die Kreisliga B. Die nächsten Jahren spielten wir dann in der Kreisliga B im oberen Tabellendrittel mit, bis zur Saison 1999/2000. Unsere Alemannia hatte nur noch wenige Spieler zur Verfügung, die eine Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nicht mehr möglich machte. So wechselten dann die verbliebenen Alemannen nach Koslar, um dort weiter auf Punktejagd zu gehen.
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Fünf Jahre später im Februar 2004 fanden sich dann im Landgasthof Hintzen in Bourheim 30 Personen ein, die eine Idee verwirklichen wollten. "Lasst uns doch wieder in Bourheim Fußball spielen" - war eine Aufforderung an die ehemaligen Bourheimer Spieler. Und diese Aufforderung versuchte man an diesen Abend zu verwirklichen. Es sah eigentlich recht Positiv aus. Denn 16 Spieler signalisierten die Bereitschaft für den F.C. Alemannia 1913 e.V. aktiv Fußball zu spielen. Das neue Bourheimer Seniorenteam der Saison 2004/2005 war geboren.
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Die Freude war an diesem Abend riesengroß. Jedoch tat sich im weiteren Verlauf der Diskussionsrunde ein neues Problem auf. Die Mannschaft war nun bereit, aber keiner der Anwesenden wollte die Verantwortung eines Vorstandsposten übernehmen. So verzichteten viele alteingesessene Alemannen auf eine Kandidatur. Da ohne einen aktiven Vorstand ein Spielbetrieb genauso unmöglich war, wie ohne spielfähige Mannschaft, diskutierten die 16 Spieler weiter bis tief in die Nacht. Konnte man zur nächsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand präsentieren??
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Am 26. März 2004 luden dann Udo Leimbach und Manfred Hanné zur Mitgliederversammlung in den Landgasthof Hintzen ein. Nachdem Udo Leimbach die Versammlung eröffnet hatte und Roland Schößer als Kassenprüfer eine ordnungsgemäße Kassenführer in den letzten Jahren bescheinigt hatte, wurde der Not-Vorstand mit 22 Stimmen und 3 Enthaltungen entlastet. Von den Mitgliedern wurde nun Ferdi Nelles als Versammlungsleiter einstimmig gewählt. Ferdi Nelles übernahm nun die Leitung und bat um Vorschläge für neue Vorstandsmitglieder.
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Die Wahl des 1. Vorsitzenden war die wichtigste Personalentscheidung an diesem Abend. Drei Personen wurden für dieses Amt vorgeschlagen, jedoch nur Björn Nelles wollte die Verantwortung und die Führung des F.C. Alemannia Bourheim 1913 e.V. übernehmen. Björn wurde dann auch mit 24 Ja-Stimmen bei 1 Enthaltung zum 1. Vorsitzenden gewählt. Björn übernahm nun von seinem Vater den Vorsitz und führte durch die weitere Vorstandswahl. Am Ende dieser Mitgliederversammlung am 26. März 2004 stand es nun entgültig fest:
Der F.C. Alemannia Bourheim 1913 e.V. wird wieder mit aktiver Mannschaft und neuem Vorstand in die Saison 2004 / 2005 starten. Endlich kommt es dann wieder zum Saisonstart am 19. September 2004 zu interessanten Meisterschaftsspielen im Bourheimer Stadion !!!!
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Am 26. März 2004 wurde der folgende Vorstand gewählt, der den F.C. Alemannia Bourheim in den nächsten Jahren führen wird:
I. Vorsitzender Björn Nelles, II. Vorsitzender Dieter Mertsch, I. Geschäftsführer Dirk Freyaldenhoven (Large), II. Geschäftsführer Ingo von Ameln, I. Kassierer: Michael Freialdenhoven (Aldi), II. Kassierer: Guido Wieland, Beisitzer: Jürgen Gehrmann, Peter Hanke und Olaf Becker, Kassenprüfer: Ferdi Nelles und Hans von Ameln.

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Der neue Vorstand des F.C. Alemannia Bourheim 1913 e.V. -
gewählt am 26. März 2004


Hinten von links:
Ortsvorsteher Jürgen Gehrmann, Trainer Olaf Becker

Mitte von links:
Geschäftsführer Dirk Freyaldenhoven, I. Vorsitzender Björn Nelles,
II. Geschäftsführer Ingo von Ameln

Untere Reihe von links:
Kassierer Michael Freialdenhoven, II. Vorsitzender Dieter Mertsch

Es fehlen:
II. Kassierer Guido Wieland, Beisitzer Peter Hanke

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Am Sonntag, den 11. Juli 2004 begrüßte unser Trainer Olaf Becker sage und schreibe 22 Spieler zu einer kleinen Trainingseinheit. Nach vier Jahren Spielpause war unsere Alemannia wieder da und startet zum Saisonstart 2004 / 2005 in eine hoffentlich erfolgreiche Saison in der Kreisliga C - Gruppe 6 des Fußballkreises Düren.

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F.C. Alemannia 1913 Bourheim - I. Mannschaft Saison 2004 / 2005



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