13:0 Sieg gegen JSV Frenz
Den Schwung aus dem letzten Spiel nahm die Alemannia heute mit in die Partie. Gegen vermeintlich schwächere Gegner ist es oft schwer die Mannschaft entsprechend zu motivieren. Doch das sollte heute kein Problem sein. Bereits in der ersten Spielminute, der Trainer beharrte auf die Feststellung, dass es nach 38 Sekunden geschah, ging die Alemannia durch Henning Mack mit 1:0 in Führung. Noch in der ersten Halbzeit erhöhte Andreas Nelles nach 480 Sekunden, Sascha Liechti mit seinem schwächeren rechten Fuß nach 1.320 Sekunden, Simon Wittek nach 1.980 Sekunden und wiederum Sascha Liechti, jetzt per Hacke nach 2.340 Sekunden auf 5:0. Lediglich in den letzten 300 Sekunden vor der Pause konnten die Gäste mal vor das Tor der Alemannia kommen.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte blieb der ohnehin angeschlagene Thomas Niemela in der Kabine. Für ihn spielte jetzt der „Altinternationale“ Michael Freialdenhoven auf der Liberoposition. Die weiteren 8 Tore erzielten Tim Wittek, Sascha Liechti, Andreas Nelles Dirk Loithmann, Simon Wittek und der in der 72. Minute, Pardon! in der 4.320 Sekunde eingewechselte Volker Burfeind. Ausgerechnet den 10. Treffer erzielten die aufopferungsvoll und immer fair spielenden Gäste selbst.
Eine gute Tormöglichkeit hatten die Gäste in der zweiten Halbzeit dennoch durch einen Freistoß aus 15,99 Metern. Nach Meinung des Schiedsrichters hielt der Torwart der Alemannia bei einem Abwurf den Ball zulange in seinen Armen. Andererseits war es auch verständlich, dass er den Ball ein wenig länger in seinen Händen hielt, hatte er doch heute einen sehr ruhigen Arbeitstag. Und wenn man dann das Arbeitsgerät mal hat, gibt man es nicht so schnell nicht wieder her.
Ein Geniestreich gelang den Gästen dennoch in der 78. Minute (Dies entspricht 4.680 Sekunden Herr Caspers!). Was keiner für möglich hielt geschah. Einem Gästespieler gelang das für schier unmöglich gehaltene: Ein Tunnel gegen Dirk Loithmann. Noch 27 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit beendete der Schiedsrichter die Partie.
Ceterum censeo....
Das Bemerkenswerteste am heutigen Spiel ist nicht die Tatsache, dass die Alemannia 13 Tore geschossen und kein Tor kassiert hat, sondern die Tatsache, dass trotz der Überlegenheit konzentriert, zielstrebig, sehr strukturiert und mit vorbildlichem läuferischen Einsatz gespielt wurde. Den Gästen sei heute der Wunsch mitgegeben, doch noch einige Punkte in der Saison erzielen zu können, aber bitte nicht im Rückspiel gegen uns, lieber Rolf.
„Cato“
Für die Alemannia spielten:
Sebastian Wagels, Markus Offermanns, Thomas Niemela (46. Michael Freialdenhoven), Björn Nelles, Sascha Mangels, Tim Wittek, Henning Mack, Simon Wittek, Dirk Loithmann, Andreas Nelles, Sascha Liechti (72. Volker Burfeind).
Stimmen zum Spiel:
Frank Caspers (Trainer)
Cato: Frank, Glückwunsch zu 13 Toren. Ist das nicht auch ein großer Sprung in der Tabelle? Damit seid ihr dem Saisonziel wieder ein großes Stückchen näher gerückt.
Frank: Das Saisonziel ist oben drin mitzuspielen. Aber die Tordifferenz sagt da nichts aus. Ein 1:0 Sieg hätte es also auch getan. Wichtig sind die 3 Punkte.
Cato: Frenz hat sich trotz der hohen Niederlage sehr fair verhalten.
Frank: Hut ab vor dieser Mannschaft, die von den Leuten, die ich gesehen habe, gefühlte 3 50jährige dabei hatten.
Cato: Gibt es Kritik trotz der 13 Tore oder bist Du rundum zufrieden?
Frank: Kritikpunkte gibt es heute keine. Man muss aber auch berücksichtigen, dass der Gegner heute die von uns gezeigte Spielweise zugelassen hat.
Cato: Besonders die pfeilschnellen Wittek-Brüder haben die Abwehr von Frenz immer wieder vor unlösbare Probleme gestellt.
Frank: Da muss man ganz deutlich sagen, dass die beiden von Frenz nicht unter Kontrolle zu bringen waren.
Cato: Anderseits hattest Du heute 11 Spieler nicht an Bord. Insofern bist Du doch recht gut aufgestellt.
Frank: Wenn alle kommen, sind wir sicherlich gut aufgestellt. Heute hat sich gezeigt, dass ich mich auch auf die Spieler verlassen kann, die noch nicht mal im zweiten Glied stehen. In der Anfangsformation standen mindesten 3 Spieler, die keine 3 Trainingseinheiten absolviert haben.
Cato: Wer ist Spieler des Tages?
Frank: Auch wenn Du das nicht gern hörst, aber heute gibt es keine einzelne Person als Spieler des Tages, sondern Spieler des Tages, sind die Jungs von der Nummer 1 bis Nummer 13. Aus dieser guten und geschlossenen Mannschaftsleistung wäre es unfair einen einzelnen noch herauszuheben.
Cato: Wenn das die Ausnahme bleibt, Ok. Vielen Dank. Bis zum nächsten Spiel.
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