F.C. Alemannia 1913 Bourheim e.V.

3:0 Sieg in Hambach

Erinnerungen wurden wach. Wieder einmal gegen einen Tabellenletzten. Da war doch mal was in Frenz!? Doch bereits nach 4 Spielminuten beendete Simon Wittek mit dem sehenswerten 1:0 dieses Trauma. Wer nun glaubte ein Torfestival zu erleben, der wurde bitter enttäuscht. Die Gastgeber wussten ihren Vorteil auf der Asche und auf dem relativ kleinen Spielfeld geschickt zu nutzen, während sich die Alemannia mit den ungewohnten Verhältnissen schwer tat. Bei Eckstößen fiel der Ball nicht vor dem Tor herunter sondern erst bei der Eckfahne auf der anderen Seite. Bei Querpässen war der Ball schon im aus, der lief der Mitspieler noch hinterher. So gelang es nicht, die wenigen guten Torchancen zu einer Ergebnisverbesserung zu nutzen und der Trainer musste in der Halbzeitpause Schwerstarbeit leisten, seine Jungs auf das Spiel in der zweiten Hälfte einzustellen und zu motivieren.

Unmittelbar nach Wiederbeginn verletzte sich der heute als Libero aufgestellte Dirk Loithmann und musste durch den einzigen verfügbaren Ergänzungsspieler Dietmar Mangels ersetzt werden. Diese Auswechslung hatte zwangsläufig auch mehrere Umstellungen in der Mannschaft zur Folge, die dem Spiel der Alemannia allerdings gut taten. Der Druck auf die Gastgeber wurde größer. So konnte Andreas Vekens nach einer Stunde Spielzeit zur Erleichterung des Trainers endlich auf 2:0 erhöhen.

In der Folgezeit wurde das Hambacher Tor immer mehr unter Beschuss genommen. Doch es wollten keine weiteren Tore fallen. Die Hambacher Abwehrspieler, 10 an der Zahl, und der Torwart kämpften immer aufopferungsvoller und hatten das Glück des Tüchtigen. Erst Sekunden vor dem Schlusspfiff stellte Ralf Posselt den 3:0 Endstand her. Sebastian Wagels hatte heute einen vergleichsweise ruhigen Abend. Nur einmal musste er in der zweiten Halbzeit einen gefährlichen Distanzschuss über das Tor lenken.

Ceterum censeo....

Drei Punkte mitgenommen. Das ist die Erkenntnis aus diesem Spiel. Natürlich hätte das Ergebnis höher ausfallen können, bzw. müssen. Sei es drum. Die Alemannia hat, zumindest in der zweiten Spielhälfte, ansehnlichen Offensivfußball gespielt.
„Cato“

Für die Alemannia spielten:

Sebastian Wagels, Markus Offermanns, Stephan Schmitz, Andreas Nelles, Ralf Posselt, Andreas Leimbach, Lars Niese, Henning Mack, Simon Wittek, Dirk Loithmann (50. Dietmar Mangels), Andreas Vekens.


Stimmen zum Spiel:


Frank Caspers (Trainer):
Cato: Frank, deine Mannschaft hat heute in der ersten und auch in der zweiten Hälfte jeweils ein schnelles Tor gemacht. Warum hat sich deine Mannschaft denn selbst daran gehindert mehr Tore zu schießen?
Frank: Ja, kleiner Platz, die Hambacher haben hinten clever gestanden. Man sieht, dass die den kleinen Platz gewohnt sind und wir sind damit absolut nicht zurecht gekommen.
Cato: Warum wurde gerade auf diesem kleinen Spielfeld überwiegend mit langen, teilweise unkontrollierten Bällen nach vorne gespielt?
Frank: Hambach hat den Raum sehr eng gemacht. Wir haben Laufbereitschaft vermissen lassen. Derjenige, der den Ball hatte, hat keine Anspielstationen gefunden. Dann bleibt nur noch der lange Ball.
Cato: Du hättest ja mit zwei Mann weniger spielen können, dann wäre doch mehr Platz gewesen?
Frank: Gut, aber da hätte Hambach mitspielen müssen.
Cato: Wer ist Spieler des Tages?
Frank: Ich denke, heute hat es Offi verdient.
Cato: Vielen Dank.

Markus Offermanns (Verteidiger):
Cato: Markus, herzlichen Glückwunsch zum Spieler des Tages.
Markus: Wieso bin ich das?
Cato: Weil der Trainer dich benannt hat. Und ich glaube er erwartet heute ein richtig schönes Interview von dir. Also, leg los.
Markus: Nun, wie haben heute den dritten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt und jetzt freue ich mich darauf am Freitag zu grillen.
[Hambachs Spieler mit der Nummer 8 gibt spontan ein Statement ab: „Bourheim hat heute super gespielt, fair gespielt aber leider ging es nicht mehr um den Aufstieg.“ Anmerkung: Vielen Dank dem Sportkameraden.]
Cato: Zurück zur dir Offi, es war ein sehr kampfbetontes Spiel. War der kleine Platz auch ein Problem?
Markus: Definitiv, die Asche und der kleine Platz, damit sind wir nicht parat gekommen.
Cato: Ich hatte den Eindruck das Spiel hat viel Kraft gekostet.
Markus: Ich glaube eher, es liegt an der Einstellung, gerade jetzt zum Ende der Saison.
Cato: Für das letzte Spiel wünsche ich euch noch mal einen Sieg. Danke, Markus.
Markus: Ja, vielen Dank.

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