Verdienter 3:1 Sieg gegen Inden/Altdorf
In der Anfangsphase der Partie waren die Gäste die dominierendere Mannschaft. Sebastian Wagels konnte jedoch die Führung der Indener gekonnt verhindern. Die Abwehr und das Mittelfeld der Alemannia bekamen nun die Gäste immer besser in den Griff. So langsam trauten sich die Alemannen auch vor das Tor der Indener. Andreas Nelles setzte sich an der linken Seite durch. Seine Hereingabe in den Strafraum verwertete Simon Wittek nach 20 Spielminuten zur 1:0 Führung. Doch bis zur Pause wollte kein weiteres Tor mehr fallen.
In der Halbzeitpause muss der Trainer seinen Jungs einen Zauberspruch mit auf den Weg gegeben haben. Sofort nach Wiederanpfiff belagerte die Alemannia das Tor der Gäste. Simon Wittek eröffnete den Reigen der vergebenen Chancen mit einem Alleingang aufs Tor. Dietmar Mangels traf nur den Posten, Henning Mack köpfte das Leder ans Lattenkreuz, Dirk Loithmann knallte einen Freistoß an die Querlatte und Guido Humpert köpfte den Ball mehrmals Zentimeter neben den Posten.
Alle diese vergebenen Chancen waren nicht geeignet den Trainer ruhiger werden zu lassen. War er doch lang genug selbst Spieler um zu wissen, dass sich das rächen kann. Das Klischee wurde auch prompt bedient. Einen flach herein gegebenen Freistoß der Gäste konnte Sebastian in der 61. Minute nicht festhalten und schon stand es zum Entsetzen aller 1:1. Aus der Distanz betrachtet sah der Torwart hier nicht ganz glücklich aus. Doch es stellte sich im nach hinein heraus, dass der Ball wohl abgefälscht war und somit in die Kategorie unhaltbar gehören könnte.
Die Alemannia zeigte sich durch den Ausgleich jedoch nicht beeindruckt. In der 72. Minute war es wiederum Simon Wittek, der die verdiente Führung herstellte. Alle sehnten sich nun nach dem dritten Tor, damit heute nicht mehr schief gehen konnte. Doch damit wartete Henning bis zur 89. Minute. Als der Schiedsrichter dann signalisierte, dass die letzte Minute der Nachspielzeit angebrochen sei, konnte der Trainer endlich aufatmen.
Ceterum censeo....
Die Alemannia hat sich heute am Vorabend von Ostern gegen den Tabellennachbarn durchgesetzt. Ein oder zwei Törchen hätten es noch sein können beziehungsweise sein müssen. Was zählt, sind die drei Punkte und die sind in Bourheim geblieben.
„Cato“
Für die Alemannia spielten:
Sebastian Wagels, Markus Offermanns, Stephan Schmitz (47. Tim Wittek), Ingo von Ameln, Guido Humpert, Andreas Leimbach, Andreas Nelles (90. Michael Freialdenhoven), Henning Mack, Simon Wittek, Dirk Loithmann, Dietmar Mangels.
Stimmen zum Spiel:
Frank Caspers (Trainer):
Cato: Frank, alle drei Tage ein Interview und schon wieder musst du überlegen, was du mir erzählen kannst. Erstmal Glückwunsch zum Sieg. Jetzt deine Einschätzung zum Spiel.
Frank: Die Glückwünsche muss ich heute an die Mannschaft weiter geben. Verdient gewonnen, leider ein paar Tore zu niedrig.
Cato: Die ersten 20 Minuten gehörten den Indenern. Dann das erlösende 1:0. Und nach der Halbzeit wurden die Chancen reihenweise vergeben. Das hätte sich bald noch gerächt.
Frank: Normaler weise ist das in Fußball so, dass sich das dann rächt. Aber Dank einer Einzelaktion wo Simon der sich durch drei Leute durchgetankt hat, sind wir wieder ins Spiel gekommen.
Cato: Das Mittelfeld sah heute nicht ganz so stark aus wie am vergangenen Mittwoch, Lag das nur am Gegner?
Frank: Selgersdorf war im Mittelfeld einen Tick schwächer besetzt als Inden/Altdorf. Vielleicht haben die drei Jungs auch gemeint, es sei heute genau so leicht wie gegen Selgersdorf. Wir haben heute zu offensiv im Mittelfeld gestanden.
Cato: Letzte Frage, wer ist Spieler des Tages?
Frank: Also heute muss ich mal Dirk Loithmann loben der Mannschaft gut geleitet hat.
Cato: Vielen Dank.
Dirk Loithmann (Mittelfeld):
Cato: Dirk, auch dir Glückwunsch zu Sieg und zum Spieler des Tages. Der Trainer hat heute deine Führungsqualität im Mittelfeld gelobt.
Dirk: Ich versuch halt immer wieder das Spiel zu öffnen und auch jungen Wilden, wie den Tim zum Beispiel zu unterstützen und denen zu helfen. Das hat heute ganz gut geklappt. Auch Andy hat neben mir ein super Spiel gemacht gegen den Spielführer der Indener.
Cato: Das Mittelfeld war genauso besetzt wie im letzten Spiel gegen Selgersdorf aber für den Zuschauer sah das nicht ganz so effektiv aus. Wie siehst du das?
Dirk: Ich glaube wir haben es uns heute selbst zu schwer gemacht, weil wir mit zwei offensiven Leuten im Mittelfeld agiert haben. Eigentlich sollten wir mit zwei 6ern und nicht mit einen 6er spielen. Dafür aber mit einen 10er und nicht mit zwei 10ern. Letztendlich ist es aber egal wer von uns Dreien auf welcher Position spielt. Entscheidend ist, das wir und absprechen und immer alle Positionen besetzen.
Cato: Viel Erfolg in der nächsten Woche.
Dirk: Vielen Dank.
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