F.C. Alemannia 1913 Bourheim e.V.

Heimniederlage gegen Lamersdorf

Einen Fehlstart nach Maß lieferte sich die Alemannia zu Beginn der Saison 2009/2010. Gerade am traditionellen Sportwochenende musste sich die Alemannia den Gästen aus Lamersdorf mit 3:0 geschlagen geben. Die Gäste waren der Alemannia von Beginn an in allen Belangen überlegen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das erste Tor der neuen Saison im Stadion von Bourheim ausgerechnet ein Eigentor war. Nach einer Ecke in der 35. Spielminute stand Holger Skrzypczyk zwar an der kurzen Ecke, aber der Ball wollte unbedingt ins eigene Tor. Simon Wittek erzielte noch einen Pfostentreffer und kurz vor dem Pausenpfiff hielt Sebastian Wagels seine Mannschaft mit einer Glanzparade noch im Spiel.

Nachdem in der 52. Minute die Gäste auf 2:0 erhöhten, war das Pausenkonzept des Trainers über den Haufen geworfen. Die Alemannia musste nun notgedrungen die Abwehr noch weiter öffnen. Dies führte wiederum dazu, dass der Libero Ingo von Ameln ein um das andere Mal in höchster Not retten musste. Gelb-Rot gefährdet verließ Ingo nach einer Stunde den Platz. Für ihn kam Thomas Freyaldenhoven ins Mittelfeld und Holger übernahm nun die Position des Libero. Ohne hörbares Kommando von außen, ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft. Nun spielte sie so, wie man sich das von Anfang an gewünscht hätte. Die Zweikämpfe wurden energischer, es wurde mehr gelaufen und Druck aufgebaut. Wieder war es Simon Wittek, der mit einem Kopfball nur die Querlatte traf.

Auch die Einwechselungen von Sascha Liechti für Stephan Schmitz und von Patrik Lohbeck für Andreas Vekens konnten keine Wende mehr bringen. Einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte konnten die Gäste abfangen. Da alle Spieler weit aufgerückt waren, stand Holger allein vor zwei Gegnern. Werder er, noch der glänzend aufgelegte Torwart Sebastian konnten das 3:0 verhindern. Letztendlich gewannen die Gäste auch in diese Höhe verdient.

Ceterum censeo....

Nach den guten Pokalspielen reichte es heute nicht, die Gäste aus Lamersdorf zu besiegen. Wenn die Mannschaft allerdings mit dem Einsatz der letzten halben Stunde in den nächsten Begegnungen 90 Minuten lang spielt, dann macht das Spielberichte schreiben wieder viel mehr Spaß. Sollten die Gäste jedoch unbestätigten Gerüchten nach die 2. Mannschaft erheblich mit Spielern aus der 1. Mannschaft verstärkt haben, dann wäre dass eher ein Kompliment für die Alemannia.
„Cato“

Für die Alemannia spielten:

Sebastian Wagels, Markus Offermanns, Guido Humpert, Ingo von Ameln (60. Thomas Freyaldenhoven), Holger Skrzypczyk, Thomas Niemela, Stephan Hambloch, Henning Mack, Simon Wittek, Stephan Schmitz (68. Sascha Liechti), Andreas Vekens (70. Patrick Lohbeck)

Stimmen zum Spiel:


Frank Caspers (Trainer)
Cato: Frank, heute mit einer Auftaktniederlage gestartet. Wie konnte das passieren?
Frank: Ich denke, wir hatten viele Probleme in das Spiel rein zu kommen. Teilweise waren wir gar nicht auf dem Platz, sondern schon an der Theke oder in der Umkleide.
Cato: Ingo musste rot gefährdet ausgewechselt werden. Sowohl er, als auch nachher Holger mussten oft sehr riskant als letzter Mann den Gegner am Torschuss hindern. Wie ist das zu erklären?
Frank: In der zweiten Halbzeit lag es daran, dass wir schon nach der Pause umgestellt hatten um das Spiel offensiver zu gestalten. Als Ingo dann raus musste haben wir komplett aufgemacht und dann ergeben sich solche Situation von selbst. Dann muss eben der Libero Mann gegen Mann spielen.
Cato: Nach 60 Minuten ging in Ruck durch die Mannschaft. Wieso erst so spät?
Frank: Wenn ich das wüsste, würde ich es abstellen.
Cato: Hast Du heute trotzdem einen Spieler des Tages?
Frank: Natürlich, Sebastian Wagels, ohne ihm wäre die Niederlage noch wesentlich deutlicher ausgefallen.


Sebastian Wagels (Torwart)
Cato: Frank hat mir eben gesagt, die Niederlage wäre noch deutlich höher ausgefallen, wenn Du nicht so gut gehalten hättest. Wie hast Du das Spiel erlebt?
Sebastian: Was soll ich viel sagen. Das Spiel ist Sch…. gelaufen. Wenn man 3 Tore kassiert und vorne kaum Chancen hat, ist das schon traurig. Die Mannschaft hat heute nicht so gespielt wie sie es eigentlich wollte. Ein paar Bälle konnte ich halten, aber es hat eben nichts genutzt.
Cato: Du musst Dich da hinten zeitweise sehr allen gelassen gefühlt haben?
Sebastian: Wenn der Stürmer allein auf dich zukommt, stehen die Chancen immer 50 : 50. Manchmal klapp es, manchmal nicht. Eben Fußball.
Cato: Trotzdem herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in den nächsten Spielen.

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