Unsere Alemannen mussten am Samstag (10.09.), nach dem verpassten Sprung in den Mittelrheinpokal, gegen die Rhenania aus Lohn antreten. Die Rhenania, die selbst Ambitionen hat aufzusteigen, war auch in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal ein Stolperstein für die Bourheimer. Von Beginn an nahmen die Alemannen das Heft in die Hand und erarbeiteten sich eine deutliche Feldüberlegenheit, ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, doch der Abschluss vor dem Tor des Gegners wollte noch nicht gelingen. Es dauerte bis zur 36 Minute bevor es das erste Mal klingelte. Tashin setzt sich auf halbrechter Position gegen zwei Gegenspieler durch und platziert den Ball unhaltbar für den Torwart in der langen Ecke zum verdienten 1-0. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, aber das Tor sollte der Auftakt zu einer furiosen zweiten Halbzeit sein.
Die zweite Hälfte startet mit einer offensiv ausgerichteten Lohner Mannschaft, was gleichbedeutend damit ist, dass die Alemannen in der Folgezeit noch ein wenig mehr Platz in für ihre Offensivbemühungen bekamen. Die Halbzeit war gerade fünf Minuten alt und wieder war es Tashin, der sich diesmal auf der linken Seite durchsetzten konnte und das 2-0 markierte. Jetzt sollte es Schlag auf Schlag gehen. In der 53. Minute gelingt der Rhenania der Anschlusstreffer nach einer Unaufmerksamkeit in der Defensive. Direkt nach Wiederanpfiff fällt der Treffer zum 3-1 und wieder ist Tashin der Torschütze. Er durfte dann auch noch den vierten Treffer für die Alemannen erzielen, nachdem er von Jens mit einer punktgenauen Flanke bedient wurde.
Die Messe ist wohl gelesen dachten viele, doch kurze Zeit später fällt der Treffer zum 2-4. 80 Minuten sind gespielt und das Spiel wird jetzt zusehends hektischer. Vor allem nachdem Lohn auch noch den Treffer zum 3-4 erzielt. Lohn drückt die Alemannen in den letzten Minuten der Partie tief in die eigene Hälfte und hat sogar noch die Chance auf den Ausgleich. Doch am Ende gewinnt die Alemannia mit 4-3 und wenn man ehrlich ist, geht der Sieg auch aufgrund starker 65 Minuten in Ordnung.
Zum Schluss fehlt wohl ein wenig die Kraft, aber wen wundert es nach den vielen englischen Wochen durch die Pokalspiele.
Jojo
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