F.C. Alemannia 1913 Bourheim e.V.

Die Siegesserie hält an: 6:1 gegen Lohn II

Große Personalsorgen quälten den Trainer auch heute wieder vor dem Spiel. Gleich drei Spieler waren angeschlagen, mussten aber dennoch spielen. Und pünktlich zum Anpfiff kam Gott sei Dank noch ein Ergänzungsspieler ins Clubheim. Der Gegner fand auch heute wieder schneller ins Spiel als die Alemannia. Bereits nach 13 Spielminuten ging es für Thomas Crämer nicht mehr weiter und Sascha Liechti (von dem wird in der 90. Minute noch zu reden sein) hatte Mühe sich schnell genug warm zu machen. Die Mine des Trainers erhellte sich ein wenig, als Stephan Hambloch in der 17. Minute einen Eckstoß von links in den Strafraum brachte und Stephan Schmitz mit dem Kopf zum 1:0 einnickte. Die Alemannia wurde zunehmend druckvoller. Nach einer halben Stunde Spielzeit konnte dann Simon Wittek, der stets Unruhe in der gegnerischen Abwehr stiftete, zum verdienten 2:0 erhöhen. Doch gleich danach eine Schrecksekunde. Foulelfmeter gegen Bourheim. Das dankbare Schulterklopfen seiner Kameraden überstand Sebastian Wagels unverletzt. Auch wenn der Strafstoß nicht sonderlich platziert geschossen war, halten muss man ihn trotzdem erst einmal.

So konnte der Trainer in der Halbzeitansprache auf der 2:0 Führung aufbauen. Direkt nach Beginn der zweiten Halbzeit kam die Stunde des Andreas Vekens. In der 47., der 70. und der 75. Minute legte er einen astreinen Hattrick hin. War das erste seiner Tore noch aus stark abseitsverdächtiger Position erzielt worden, so gab es bei seinen beiden anderen Treffern diesbezüglich keinen Diskussionsbedarf. Einmal bediente ihn Andreas Leimbach mustergültig, sodass er nur den Kopf hinhalten brauchte und bei seinem dritten Treffer schickte ihn Stephan Schmitz wunderbar in die Spitze und er konnte den Ball am herauseilenden Torwart vorbei in die Maschen setzen. Der verdiente Ehrentreffer der Gäste in der 84. Minute wäre nicht sonderlich erwähnenswert, wenn es nicht ein Sonntagschuss gewesen wäre. Das war kein Glückstreffer, das war gute Schusstechnik.

Der Schiedsrichter hatte schon die Pfeife an den Lippen um das Spiel zu beenden, da gelang unserem „Schweizer (ohne tz) Nationalspieler“ Sascha Liechti mit einem (Traum)tor der 6:1 Endstand. Fragt ihn ruhig einmal, er wird euch das Törchen bestimmt gern ausführlich schildern. Dann aber könnte es auch für euch traumatisch werden.

Ceterum censeo....

Am 21.04.schon das 7. Spiel im April und 2 weitere Spiele folgen noch in diesem Monat. Ach ja, am 31.3. und am 27.03. waren auch schon Spiele gewesen. und am 03.05. geht es gleich weiter. Da braucht man sich nicht wundern, wenn einem die Spieler ausgehen. Hoffentlich kann der Trainer schon 48 Stunden später wieder 11 gesunde Mann aufs Feld schicken. Ein Trost bleibt aber, zur WM ist die Saison in der Kreisliga C beendet.
„Cato“

Für die Alemannia spielten:

Sebastian Wagels, Markus Offermanns, Thomas Crämer (15. Sascha Liechti), Ingo von Ameln, Tim Wittek, Andreas Leimbach, Stephan Hambloch, Stephan Schmitz, Simon Wittek, Dirk Loithmann, Andreas Vekens.


Stimmen zum Spiel:


Frank Caspers (Trainer):
Cato: Frank, zum dritten Heimspiel hinter einander herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Eine ernorm gute Torquote aus den letzten Spielen. Wie ich hörte bist du dennoch nicht vollkommen zu frieden.
Frank: Man muss das immer in Relation sehen. Wir waren heute mit Sicherheit platt. Wir haben die 5. englische Woche hinter uns. Da klapp nicht mehr alles so. Immer wieder muss die Mannschaft anders zusammengestellt werden. Ich hatte etliche angeschlagene Leute heute auf dem Feld. Einig haben zudem noch am Montag bei den alten Herren gespielt. Andere wiederum haben teilweise lange schon nicht mehr gegen den Ball getreten.
Cato: Im letzten Spiel war Michael im Tor mit einer sehr guten Leistung, heute stand Sebastian im Tor und hat nichts anbrennen lassen. Würde Michael auch an jedem Spieltag zur Verfügung stehen, hättest du die Qual der Wahl.
Frank: Ja das stimmt. Ich bin natürlich froh zwei Torhüter zu haben und man muss bedenken, dass Michael beruflich bedingt gar nicht mit trainieren kann. Trotzdem ist seine Leistung immer tadellos. Und Sebastian hat sich trotz seiner jungen Jahre schon gut bei den „alten“ eingelebt.
Cato: Letzte Frage: Wer ist Spieler des Tages?
Frank: Dirk Loithmann.
Cato: Vielen Dank.

Dirk Loithmann (Mittelfeld):
Cato: Glückwunsch zum Spieler des Tages. Auch du scheinst trotz des 6:1 Sieges nicht ganz zufrieden gewesen zu sein. Warum?
Dirk: Stellenweise haben wir den Ball zu wenig laufen lassen. Nach dem 3:0 war die Partie gelaufen, die Luft war raus, da hätte ich mir ein paar spielerische Akzente gewünscht.
Cato: Insgesamt kann man aber doch mit der Leistung der letzten Spiele hoch zufrieden sein?
Dirk: Ich danke auch, den ersten geschlagen den zweiten geschlagen und jetzt Lohn mit 6:1. Das sind schon tolle Ergebnisse.
Cato: Das finde ich auch. Weiterhin viel Erfolg.
Dirk: Danke.

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