3:0 Auswärtssieg in Lucherberg
Nach dem letzten Spiel musste die Alemannia heute wieder auswärts antreten und zwar in Lucherberg. Auch wenn die Bilanz gegen Lucherberg eher positiv ist, hatten Trainer und Spieler dennoch die Niederlage in Jülich im Hinterkopf. Schon vor dem Spiel beklagte der Trainer, dass er zwar elf Spieler mobilisiert habe, einige jedoch angeschlagen ins Spiel gehen mussten.
Vom Anpfiff an ließ der Schiedsrichter keinen Zweifel daran, dass er heute das Sagen hatte. Gleich zu Beginn gab es einen Freistoß, weil ein Spieler „Leo“ rief. Die gesamte Partie war von unzähligen Unterbrechungen geprägt. Richtige Torchancen waren zumindest in der ersten Halbzeit Mangelware. Beide Abwehrreihen standen sicher. Dennoch hatte die Alemannia in der 41. Minute das Glück auf ihrer Seite. Hennings Schuss aus halblinker Position fälschte ein Lucherberger Spieler unglücklich ins eigene Tor ab. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause.
Während die Lucherberger Spieler die Pause in der Kabine verbrachten blieb Frank mit seinen Jungs auf dem Platz. „Der Temperaturunterschied ist zu groß, wenn die wieder aus der Kabine kommen“ begründete Frank seine Entscheidung. Und offensichtlich war die Entscheidung richtig. Die Alemannia machte sofort nach Wiederanpfiff wesentlich mehr Druck. Nach einer Ecke erzielte Guido Humpert in der 52. Minute mit dem Kopf das 2:0. Doch Lucherberg gab sich noch nicht geschlagen. Nun häuften sich die Torchancen auf beiden Seiten. Eine gute Chance hatte Lucherberg, aber der Kopfball ging vorbei und dann hatte Sebastian Wagels Glück, dass ein Lucherberger Spieler den Ball volley aus ganz kurzer Entfernung weit über den Kasten knallte (Henning kann euch erklären wie man das macht). Als Stephan Hambloch jedoch in der 63. Minute das 3:0 erzielte, war der Sack zu. Die Alemannia wollte mehr und spielte weitere nach vorn. Doch ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Zahlreiche Chancen wurden jetzt vergeben.
Ab der 65. Minute mussten die Gastgeber nur noch mit 10 Spielern das Spiel beenden. Simon Wittek hatte sich durchgesetzt und konnte nur in letzter Sekunde durch ein Foulspiel gebremst werden. Für dieses Foulspiel erhielt der Lucherberger Verteidiger seine zweite gelbe Karte. Das gleiche Schicksal erwischte auch unseren Mannschaftskapitän Thomas Niemela kurz vor Ende der Partie, als er mit angelegten Armen einen Lucherberger Spieler rempelte. Auch hier blieb der Pfiff selbstverständlich nicht aus. Ob man das allerdings mit Gelb ahnden muss sei dahin gestellt.
Ceterum censeo....
Na bitte, es geht doch wieder. Mit einer soliden Mannschaftsleistung und der richtigen Motivation hat die Alemannia heute bei strahlendem Sonnenschein drei Punkte aus Lucherberg mitgenommen. Auch wenn heute keine überragenden Glanzpunkte gesetzt worden sind, kann man mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden sein.
„Cato“
Für die Alemannia spielten:
Sebastian Wagels, Markus Offermanns, Guido Humpert, Ingo von Ameln, Holger Skrzypczyk, Thomas Niemela, Stephan Hambloch, Henning Mack, Simon Wittek, Ralf Posselt, Andreas Vekens.
Stimmen zum Spiel:
Frank Caspers (Trainer)
Cato: Gott sei Dank verschwindet auf der Homepage nun die Überschrift „Schlechteste Saisonleistung“. Heute endlich wieder ein Sieg. Dein Fazit hierzu.
Frank: Von Beginn an waren wir eigentlich vom Spielerpotenzial her arg gebeutelt. Wir hatten einige angeschlagene Spieler auf dem Feld und andere haben krankheits- oder verletzungsbedingt gefehlt. Insofern bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.
Cato: In der ersten halben Stunde konnte man meinen, hier fällt nie ein Tor. Beide Mittelfeldreihen haben sich weitestgehend neutralisiert. Dann jedoch das abgefälschte Ding. Von da an lief es etwas besser oder?
Frank: Ich denke von da an noch nicht, erst nach dem 2:0 ging es wesentlich flüssiger.
Cato: Du hast eben schon die Personalsituation angesprochen. Heute das erste Mal wieder nach seiner Verletzung in Stetternich war Holger im Kader.
Frank: Man konnte ihm noch ansehen, dass er durch lange Trainingsfehlzeiten noch weitere Praxis braucht. Konditionell fehlt auch noch ein wenig. Aber auf diese Leistung kann man aufbauen.
Cato: Nächstes Spiel ist gegen Hambach.
Frank: Ich kann mir gut vorstellen, dass die Hambacher gegen uns noch ein Schüppchen drauflegen. Wie jeder weis komm ich aus Hambach, dort bin ich groß geworden und von daher freue ich darauf den einen oder anderen begrüßen zu können.
Cato: Wer ist Spieler des Tages?
Frank: Guido Humpert, der hat heute eine gute Partie gemacht.
Cato: Vielen Dank.
Guido Humpert (Verteidiger)
Cato: Glückwunsch zum Spieler des Tages. Wie schätzt du deine Leistung heute selbst ein?
Guido: Eigentlich hat alles ganz gut funktioniert. Ich bin ein wenig kaputt, da ich letzte Woche leider nicht trainieren konnte. Aber wenn hinten die Null steht, kann man zufrieden sein.
Cato: Die Abwehr hat heute allgemein gut gestanden. War das der Schlüssel zum Sieg?
Guido: Ich denke schon. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer uns mit ins Spiel gegeben hat, nämlich hinten gut und sicher stehen. Natürlich war die Führung etwas glücklich, aber so ist es.
Cato: Weiterhin viel Erfolg.
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