Ein weiteres Mal führte der Mannschaftskapitän Thomas Niemela seine Jungs in Abwesenheit des Trainers zu einem ungefährdeten 6:0 Sieg. Taktisch gut eingestellt und hoch konzentriert begann die Alemannia die Partie. Schon nach 25 Spielminuten musste Dirk Loithmann verletzungsbedingt ausscheiden. Für ihn kam Dominik Liechti in die Partie. Thomas stellte die Mannschaft notgedrungen ein wenig um und zog weiter seine Fäden im Mittelfeld. Doch es dauerte fast eine halbe Stunde, bis sich die Überlegenheit in Toren ausdrückte. Simon Wittek, der schon einige Chancen ungenutzt ließ, die Größte war ein Fernschuss abgefeuert kurz hinter der Mittellinie, brachte endlich die Alemannia verdient mit 1:0 in Führung. Und Simon legte gleich noch einen drauf. In der 37. Minute erhöhe er auf 2:0. Als Guido Humpert 5 Minuten vor dem Pausenpfiff ausholte um den Ball volley aus drei Meter Entfernung kraftvoll auf das Tor zu schießen, sahen die meisten Fans den Ball schon unauffindbar in den Weiten der frisch geernteten Zuckerrübenfelder verschwinden. Doch der Ball überlegte es sich anders und verfing sich exakt zwischen Pfosten und Querlatte in den Maschen des gegnerischen Tores zum 3:0 Pausenstand.
Zur Halbzeit musste der heute verantwortliche Trainer Thomas Niemela seinen Mittelstürmer Simon Wittek ersetzen, der aus privaten Gründen die Partie beendete. Für ihn wechselte Thomas seinen zweiten Torwart Michael Dreßen ein und befahl den in der ersten Halbzeit beschäftigungslosen Sebastian Wagels in die Sturmspitze.
Die Gäste aus Wenau begannen die zweite Halbzeit sehr druckvoll. Doch nach ca. 5 – 10 Minuten hatte die Alemannia wieder zu ihrem Spielrhythmus gefunden. Besonders der Rechtsverteidiger Markus Offermann überzeugte jetzt durch überragende Laufarbeit an der Seitenlinie. So leistete er auch nach einer Spielstunde die Vorarbeit für Hennings 4:0.
Jetzt signalisierte Thomas Niemela, dass er angeschlagen sei und die Partie nicht mehr fortsetzen könne. Ein Blick nach draußen sagte ihm allerdings, dass nur noch der dritte Torwart Volker Burfeind der Alemannia zur Verfügung stand. Thomas ging hinaus, der „Altinternationale“ Ralf Posselt übernahm die Position im Mittelfeld für Thomas und Volker bildete mit Sebastian das Torhütersturmduo.
Endlich, nach einigen erfolglosen Versuchen schlug er wieder zu. Sebastian, der wohl torgefährlichste Torwart in der Geschichte der Alemannia erhöhte in der 68. Minute seine Saisonbilanz auf vier Treffer, während es unserem anderen stürmenden Torwart nicht gelang seinen Torkollegen aus Wenau zu überwinden. Das Endergebnis von 6:0 stellte dann Stefan Hambloch in der 85. Minute her.
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